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Dahme-Spreewald: Immobilienmarkt in Brandenburg nimmt wieder Fahrt auf – Landkreis profitiert von neuer Nachfrage

Regionales
  • Erstellt: 30.07.2026 / 10:00 Uhr von PS
Der Immobilienmarkt in Brandenburg hat sich 2025 weiter erholt – und diese Entwicklung dürfte auch für den Landkreis Dahme-Spreewald von Bedeutung sein. Wie aus dem jetzt veröffentlichten Grundstücksmarktbericht 2025 hervorgeht, wurden im vergangenen Jahr landesweit 27.050 Kaufverträge abgeschlossen.

Das sind sieben Prozent mehr als im Vorjahr. Gleichzeitig stieg der Geldumsatz um 13 Prozent auf 7,2 Milliarden Euro. Besonders gefragt sind inzwischen auch gut angebundene Regionen außerhalb des unmittelbaren Berliner Speckgürtels – eine Entwicklung, die den Landkreis Dahme-Spreewald als Wohn- und Immobilienstandort zusätzlich interessant macht.

Gute Anbindung macht den Landkreis attraktiv

Nach Einschätzung des Oberen Gutachterausschusses gewinnen Orte außerhalb des direkten Berliner Umlands zunehmend an Bedeutung. Gründe dafür sind unter anderem die bessere Vereinbarkeit von Homeoffice und Pendeln sowie eine gute Verkehrsanbindung.

Von dieser Entwicklung könnte auch der Landkreis Dahme-Spreewald profitieren. Mit dem Flughafen BER, den Autobahnen A10 und A13 sowie den Bahnstrecken Richtung Berlin, Cottbus und Dresden zählt die Region zu den gut erreichbaren Standorten im weiteren Metropolenraum.

Preisunterschied zum Berliner Speckgürtel schrumpft

Deutlich wird der Trend auch bei den Grundstückspreisen. Während ein Baugrundstück für ein Einfamilienhaus im Berliner Umland 2025 durchschnittlich 318 Euro pro Quadratmeter kostete, waren es im weiteren Metropolenraum 111 Euro pro Quadratmeter. Das Preisverhältnis sank damit erstmals auf 2,86 zu 1 und liegt damit unter der Marke von 3 zu 1. In den Vorjahren hatte dieses Verhältnis noch bei 3,6 zu 1 (2023) beziehungsweise 3,1 zu 1 (2024) gelegen.

Für Kaufinteressenten werden damit Regionen außerhalb des direkten Berliner Speckgürtels zunehmend attraktiver – ein Trend, der auch den Landkreis Dahme-Spreewald betreffen dürfte.

Immobilienmarkt setzt Erholung fort

Nach dem Rekordjahr 2021 mit einem Geldumsatz von 10,1 Milliarden Euro war der Immobilienmarkt infolge gestiegener Zinsen sowie der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie und des Ukraine-Krieges deutlich eingebrochen. 2023 wurden nur noch 5,7 Milliarden Euro umgesetzt. Bereits 2024 zeichnete sich eine Erholung ab, die sich 2025 fortgesetzt hat.

Innenstaatssekretär Uwe Schüler bewertet die Entwicklung positiv: Nach der Talsohle im Jahr 2023 werde wieder mehr in Immobilien investiert. Gleichzeitig seien die Preise im hochpreisigen Berliner Umland weitgehend stabil geblieben, während sie in weiter entfernten Regionen angezogen hätten.

Eigentumswohnungen legen zu, Agrarflächen bleiben stabil

Auch der Markt für neu errichtete Eigentumswohnungen entwickelte sich positiv. Die Zahl der Erstverkäufe stieg gegenüber 2024 um neun Prozent, der Geldumsatz sogar um 25 Prozent. Der durchschnittliche Kaufpreis für eine neue Eigentumswohnung in Brandenburg erhöhte sich auf 423.000 Euro.

Wenig Bewegung gab es dagegen bei landwirtschaftlichen Flächen. Ackerland kostete im Landesdurchschnitt weiterhin 1,17 Euro pro Quadratmeter, Grünland 0,87 Euro. Lediglich Forstflächen verbilligten sich leicht auf 0,71 Euro pro Quadratmeter.

Der Vorsitzende des Oberen Gutachterausschusses, Wilk Mroß, verwies zudem darauf, dass insbesondere der Markt für neue Eigentumswohnungen wieder an Dynamik gewonnen habe. Mit 1.245 Kaufverträgen habe sich dieser Bereich erneut im Aufwind gezeigt. Gleichzeitig seien die Preise für Acker- und Grünland weitgehend stabil geblieben, während Forstflächen leicht an Wert verloren hätten.

Den vollständigen Grundstücksmarktbericht 2025 mit allen Zahlen, Grafiken und regionalen Auswertungen gibt es hier: (Klick)

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Der Immobilienmarkt in Brandenburg hat sich 2025 weiter erholt – und diese Entwicklung dürfte auch für den Landkreis Dahme-Spreewald von Bedeutung sein. Wie aus dem jetzt veröffentlichten Grundstücksmarktbericht 2025 hervorgeht, wurden im vergangenen Jahr landesweit 27.050 Kaufverträge abgeschlossen.
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