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Heidesee: Gelungener Test trotz Niederlage – HSV zeigt gegen höherklassige Admira viel Potenzial

Sport
  • Erstellt: 26.07.2026 / 08:00 Uhr von PS
Der Heideseer SV hat zum Auftakt der Sommervorbereitung eine ordentliche Leistung gezeigt. Zwar musste sich der Kreisoberligist beim klassenhöheren FSV Admira 2016 aus der Landesklasse Ost mit 1:3 (1:1) geschlagen geben, über weite Strecken der Partie überzeugte die Mannschaft von Trainer Patrick Kaletsch jedoch mit einem couragierten Auftritt.

Heidesee hält nach frühem Rückstand stark dagegen

Die Gastgeber erwischten den besseren Start und gingen bereits in der 8. Minute durch Khalil Khattab in Führung. Aus Sicht des Heideseer SV blieb das allerdings lange die einzige echte Gelegenheit des Landesklassisten in der ersten Halbzeit. Nach einem langen Ball und einem erfolgreichen Konter übernahm der HSV zunehmend die Kontrolle, ließ den Ball gut laufen und verbuchte mehr Spielanteile.

Der verdiente Lohn folgte kurz vor der Pause: Anton Richter traf in der 42. Minute zum 1:1 und stellte den Halbzeitstand her.

Viele Wechsel bringen Bruch ins Spiel

Zur Pause wechselte Patrick Kaletsch nahezu komplett durch, um allen Spielern Einsatzzeit zu geben. Entsprechend benötigte die neu formierte Mannschaft einige Minuten, um wieder ihren Rhythmus zu finden. Diese Phase nutzte Admira konsequent aus.

Daniel Kemnitz brachte die Gastgeber in der 51. Minute erneut in Führung, ehe Nils Grothe mit dem 3:1 in der 67. Minute die Partie entschied.

Kaletsch sieht großes Entwicklungspotenzial

Mit dem Ergebnis konnte der Heideseer Trainer zwar nicht zufrieden sein, mit der Leistung seiner Mannschaft dagegen schon.

„Wir haben in der ersten Halbzeit ein sehr gutes Spiel gezeigt. Nach dem frühen Gegentor hatten wir das Spiel unter Kontrolle, mehr Ballbesitz und den verdienten Ausgleich erzielt“, bilanzierte Patrick Kaletsch.

Auch nach den zahlreichen Wechseln habe sein Team nicht aufgegeben. Im Gegenteil: Der HSV erspielte sich noch mehrere hochkarätige Chancen, ließ diese jedoch ungenutzt. „Am Ende hätten die Jungs es verdient gehabt, zumindest unentschieden zu spielen“, sagte Kaletsch.

Bilder

HSV-Coach Patrick Kaletsch. Foto: privat
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