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Spannendes Finale in der Landesliga Süd: SG Phönix Wildau bezwingt den FSV Union Fürstenwalde II mit 2:1

Sport
  • Erstellt: 16.06.2024 / 13:00 Uhr von Heiko Hoppenheit
Am 30. und letzten Spieltag der Landesliga Süd trafen die SG Phönix Wildau 95 und der FSV Union Fürstenwalde II aufeinander. Vor 72 Zuschauern gewannen die Hausherren nach 90 Minuten plus Nachspielzeit mit 2:1.

In der Abschlusstabelle verbesserten sich die Wildauer damit auf den zehnten Rang, während die Zweite aus Fürstenwalde den sechsten Platz belegt. Phönix-Coach Volker Löbenberg lobte nach dem Spiel vor allem die Entwicklung seiner Mannschaft in der Rückrunde: „Heute hätten wir in der Offensive mehr erreichen müssen, aber insgesamt bin ich mit der Rückrunde zufrieden. Daheim haben wir kein Spiel mehr verloren, die Mannschaft ist enger zusammengerückt, hatte ein klares Ziel vor Augen und hat dieses auch umgesetzt.“

Zu Beginn der Partie waren die Fürstenwalder zunächst aktiver; Wildau benötigte etwas Zeit, um in Fahrt zu kommen. Schon nach sechs Minuten musste sich Torwart Florian Peka strecken, um einen Schuss von Tung Nguyen Tran von der linken Strafraumkante zur Ecke abzuwehren. Die Gäste dominierten das Spiel, während Wildau bei Ballgewinn konterte.

Nach 13 Minuten vergab Ronny Brendel die erste Gelegenheit für die Gastgeber knapp. Das Spiel gewann an Tempo, doch beide Abwehrreihen standen sicher. Nach fast einer halben Stunde hatte Adrian Glaschke für Fürstenwalde nach einem Sololauf die Führung auf dem Fuß, doch sein Abschluss bereitete Peka keine Probleme.

Beide Teams hatten ihre Chancen, aber in der 43. Minute gelang Wildau überraschend die Führung: Florian Karwinkel zirkelte einen Freistoß aus 20 Metern um die Mauer ins rechte untere Eck zum 1:0. Nur eine Minute später profitierten die Hausherren von einem Fehler in der Fürstenwalder Abwehr: Ein ungenauer Rückpass von Ingo Wunderlich auf seinen Torwart landete im eigenen Tor zum 2:0 für Wildau.

Die Gäste erhöhten den Druck, während Wildau auf Konter setzte. Je mehr die Gäste drängten, desto mehr Räume ergaben sich in ihrer Abwehr. Die Hausherren nutzten dies für schnelle Gegenangriffe, waren aber beim Abschluss häufig zu kompliziert oder ungenau.

Nur Ronny Brendel hatte zwei gute Gelegenheiten: In der 70. Minute parierte Gästetorwart Richard Rudolph einen 25-Meter-Schuss mit einer Hand über die Latte, und drei Minuten später verfehlte Brendel mit einer Direktabnahme knapp das Tor. Die Gäste drückten weiter, aber ohne Erfolg.

In der 83. Minute parierte der eingewechselte Wildauer Torwart Danilo Fleischer einen Schuss aus einem Strafraumgewühl heraus blitzschnell mit dem Fuß. In der 86. Minute war Fleischer jedoch machtlos: Manuel Radke nutzte einen Freiraum vor dem Strafraum und erzielte den Anschlusstreffer zum 2:1. Mehr passierte nicht mehr, und Wildau sicherte sich den Sieg mit etwas Glück.

Mit diesem Erfolg verbesserte sich Wildau auf den 10. Tabellenplatz, ihre beste Platzierung in dieser Meisterschaft. In der Rückrundentabelle belegten sie sogar den fünften Platz. Nach einer schwierigen Hinrunde ist dies ein Erfolg, der für die Zukunft Mut geben sollte.

Wildau: Peka (51. Fleischer) - Schmidt (51. Seppelt), Kalmuczak, Hijazi, Karwinkel (51. Babinowsky), Neumann, Damm (51. Tchilepou Tsoupa), Rühl, Brendel (74. Wiechert), Ganowsky, Wieczorek

Bilder

Gehen nach langen gemeinsamen Jahren Seite an Seite zukünftig getrennte Wege: Phönix-Coach Volker Löbenberg (l.) und sein Co Rezart Cami, der in der kommenden Saison Oberligist Ludwigsfelder FC trainieren wird.
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