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Dirk Westphal von Energiequelle Netzhoppers KW bei der Bundesligaversammlung: Impulse für die Zukunft des deutschen Volleyballs

Sport
  • Erstellt: 29.05.2024 / 09:00 Uhr von PS
Dirk Westphal, Geschäftsführer der Energiequelle Netzhoppers KW, nahm an der Bundesligaversammlung der Volleyball Bundesliga (VBL) teil, bei der die Vereinsvertreter der 89 Mannschaften zusammenkamen. Im Mittelpunkt der Versammlung standen intensive Beratungen zur Liga- und Wettbewerbsstruktur sowie der Ausbau der Medienpartnerschaft mit Dyn.

in zentrales Thema war die Verringerung der Lücke zwischen der 1. und 2. Bundesliga, um einen geregelten Auf- und Abstieg zu gewährleisten. Der VBL hatte bereits mehrere Maßnahmen umgesetzt, darunter die Absenkung der Anforderungen der 1. Bundesligen und die Gründung der 2. Bundesliga Frauen Pro. Diese Initiativen sollten kurzfristig und langfristig die Entwicklung des Volleyballsports unterstützen.

Siegmar Müller, der Aufsichtsratsvorsitzende der VBL, betonte in seiner Eröffnungsrede: „Die 1. Bundesligen sind die Grundlage für professionellen Volleyball in Deutschland sowie für die Zukunft und Existenz unseres Ligaverbands. Selbstverständlich kann und muss nicht jeder der 67 Zweitligaclubs aufsteigen. Aber wenn es um die Ausgestaltung von Rahmenbedingungen und Entwicklungsprozessen geht, wünsche ich mir, dass sich jeder von euch nicht allein von seinen lokalen und spezifischen Begebenheiten leiten lässt, sondern eine ganzheitliche Perspektive einnimmt.“

VBL-Geschäftsführer Daniel Sattler unterstrich: „Alles Handeln muss darauf ausgerichtet sein, die Existenzgrundlage der Volleyball Bundesliga, also die 1. Bundesligen, dauerhaft abzusichern und zu entwickeln. Die Liga unterstützte die Aufsteiger beispielsweise durch die kostenfreie Überlassung des mobilen Spielbodens. Es ging darum, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, Infrastruktur, Management und sportliche Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu entwickeln.“

Eine wichtige Rolle spielte auch die Medienpartnerschaft mit Dyn, die die Spiele der 1. Bundesliga Männer, der 1. Bundesliga Frauen sowie der 2. Bundesligen Frauen und den DVV-Pokalwettbewerb umfasst. Ab der Saison 2025/26 kommen die 2. Bundesligen Männer hinzu. Christian Seifert, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von Dyn, betonte: „Die Liga bestimmt die Wertigkeit des Wettbewerbs. Wir streben beide nach Erfolg und wollen gemeinsam die Sichtbarkeit der Volleyball Bundesliga vergrößern.“

Seifert warb bei den Clubs darum, nachhaltig in Produktion, Vermarktung, Inhalte, Infrastruktur und Nachwuchsförderung zu investieren. Mit der Initiative „Move Your Sport“ könnten Volleyball-Fans durch ihr Abonnement direkt zur Nachwuchsförderung beitragen.

Sattler ergänzte: „Wir haben erstmals einen Medienpartner, der liga- und geschlechterübergreifend über mehrere Jahre nachhaltig in die Volleyball Bundesliga investiert. Das ist eine einmalige Chance für Volleyball in Deutschland, die wir nutzen müssen und eine großartige Neuigkeit für alle Fans.“

Die Teilnahme von Dirk Westphal und seine Einblicke waren besonders wertvoll für die Versammlung. Die Energiequelle Netzhoppers KW, der einzige männliche Bundesligist aus Brandenburg, sind ein bedeutender Vertreter ihrer Region. Ihre Präsenz in der 1. Bundesliga ist nicht nur für den Verein, sondern für die gesamte Region von großer Bedeutung. Sie zeigen, wie erfolgreich Volleyball in Brandenburg sein kann und dienen als Vorbild für andere Vereine.

Mit diesen Impulsen und der Zusammenarbeit mit Dyn blickt die VBL optimistisch in die Zukunft. Die Maßnahmen und Initiativen sollten den deutschen Volleyball auf ein neues Niveau heben und sowohl die 1. als auch die 2. Bundesliga nachhaltig stärken.

Bilder

Siegmar Müller, der Aufsichtsratsvorsitzende der VBL, betonte in seiner Eröffnungsrede, dass die 1. Bundesligen die Grundlage für professionellen Volleyball in Deutschland sind. (Foto: Volleyball Bundesliga)
Daniel Sattler, Geschäftsführer der VBL, hält seine Eröffnungsrede bei der Bundesligaversammlung. (Foto: Volleyball Bundesliga)
Christian Seifert bei seiner Ansprache an die Bundesligisten im Rahmen der Bundesligaversammlung 2024. (Foto: Volleyball Bundesliga)
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